Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

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Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Nana am Di 14 Mai 2013 - 1:20

Hallo
Sorry, jetzt folgt ein langer Text rotwerd

Ich habe nämlich ein Problem, dass mir grade so sehr im Kopf herum geistert, dass ich nicht schlafen kann.
Meine Mutter wünscht sich schon lange wieder einen eigenen Hund. Mit Scarlett im Haus hat sich das natürlich erstmal wieder erledigt, nachdem ich ausgezogen bin wurde ihr Wunsch nach einem Hund aber immer größer. Sie spricht schon seit meinem Auszug immer öfter davon, in letzter Zeit wird es immer häufiger. Vor ein paar Wochen habe ich einen Hund gefunden, meine Mutter war dann fast schon enttäuscht, dass der so groß ist, weil sie ihn sonst genommen hätte.
Ich weiß nicht wie konkret ihre Pläne da tatsächlich sind, aber sie spricht es immer wieder an, hat schon gefragt, ob sie dann in Berlin im Tierheim gucken soll und so weiter.

Mal abgesehen davon, dass mir der Hund, der zu meiner Mutter kommt jetzt schon leid tut, weil meine Mutter eine sehr gestresste, unkonsequente, langsame, verwirrte Person ist, die gar nicht dazu fähig ist im richtigen Moment zu reagieren und dem Hund klar zu machen was sie überhaupt von ihm will.. gibt es aber noch ein viel größeres Problem.

Und zwar den Freund meiner Mutter. Der Grund warum ich mir Sorgen mache ist Folgender:
Als ich noch bei meiner Mutter wohnte, habe ich mal mitbekommen, wie der Freund meiner Mutter in der Küche war und sich irgendwas zu Essen gemacht hat. Scarlett ist hin gelaufen. Er hat nicht mitbekommen, dass ich im Flur stand und sagte zu Scarlett "Verpiss dich, du kriegst nichts", ich bin dann in die Küche und hab' ihm gesagt, dass er so nicht mit meinem Hund reden soll. Man sah in seinem Blick, dass er sich ziemlich erwischt fühlte, darauf folgte ein riesen Streit. (man merkt vielleicht, der Freund meiner Mutter und ich sind keine Freunde grinsen )

Als ich dann nach Berlin ziehen wollte, bin ich erstmal für 4 Wochen ohne Scarlett gefahren, um mich hier in Ruhe um alles zu kümmern. Scarlett war so lange bei meiner Mutter. Die ersten 2 Wochen kümmerte sich meine Nachbarin Nachmittags, wenn meine Mutter auf der Arbeit war, um Scarlett. Die letzten 2 Wochen gingen die Schwester meiner besten Freundin und ihre Tochter Mittags mit Scarlett spazieren.
Irgendwann bekam ich dann einen Anruf.
Die Beiden wollten mal wieder mit Scarlett raus. Normalerweise bellt Scarlett, wenn sie jemanden im Treppenhaus hört... diesmal nicht. Als sie die Wohnungstür auf machten saß Scarlett vor dem Gästeklo und hat geknurrt. Als die beiden Scarlett dann ansprachen und mit ihr raus wollten fiel ihnen auf, dass Scarlett humpelt. Sie hörten den Freund meiner Mutter im Gästeklo husten. Wieso der zu Hause war wissen wir nicht, eigentlich sind Mittags sowohl meine Mutter als auch ihr Freund arbeiten.
Nachdem ich das gehörte habe bin ich sofort mit dem Mitbewohner meines Freundes nach Lippstadt gefahren um Scarlett abzuholen. Wir waren die ganze Nacht unterwegs. Es gibt keine Beweise, dass er Scarlett tatsächlich irgendwas getan hat aber das waren mir dann doch ein paar zu viele Zufälle.

Erst höre ich, wie er Scarlett "heimlich" beileidigt. Dann ist er mit Scarlett alleine zu Hause und sie wird humpelnd und die Tür, hinter der er sich aufhält anknurrend, aufgefunden.. also auch wenn ich den Freund meiner Mutter nicht ab kann, anhängen will ich ihm nix, aber das hat mir auf jeden Fall gereicht um meinen Hund umgehend abzuholen. Das Humpeln war Abends auch wieder weg (vielleicht hat er nach ihr getreten? dontknow )

Meiner Mutter habe ich damals nichts davon gesagt. Natürlich fand' sie es komisch, dass ich Scarlett mitten in der Nacht abholen komme aber ich habe einfach nur gesagt, dass es anders nicht geht. Ich weiß nämlich genau wie sie reagieren würde, sie würde mich auslachen, ich würde spinnen, das wär' lächerlich und definitiv nicht wahr. Ich weiß auch, dass ihr Freund vor ihr so nicht sein wird, meine Mutter liebt Scarlett. Sollte er Scarlett irgendwas getan haben, kann es auch gut sein, dass er das nur getan hat, weil das mein Hund ist.

Ich weiß nun aber nicht was ich machen soll. Was ist, wenn der Freund meiner Mutter Scarlett wirklich irgendwas getan hat? Was ist, wenn er es nicht nur getan hat, weil es mein Hund ist? Ich könnte mir das nicht verzeihen, wenn er dem Hund meiner Mutter dann heimlich auch irgendwas tut und ich von dieser Gefahr weiß aber nichts sage.
Ich weiß aber genau so gut, dass meine Mutter mir 'n Vogel zeigt, wenn ich ihr das sage. Die wird dann denken ich hab' jetzt völlig den Verstand verloren. Im Endeffekt wird das also nichts bringen, außer dass ich gegebenenfalls später sagen könnte "hab' ich doch gesagt".. damit ist aber keinem geholfen.
Wenn da wirklich irgendwas war, bin ich mir aber eigentlich auch sicher, dass das nur passiert ist, weil Scarlett mein Hund ist. Ich bin für den Freund meiner Mutter der schlimmste Mensch auf Erden, mein Hund muss ja dann mindestens genau so schrecklich sein.

Trotzdem würde ich eigentlich wollen, dass meine Mutter das weiß, wenn sie sich einen eigenen Hund holen will. Es wird aber nichts anderes passieren, als dass ich mich zum Affen mache. Beweise habe ich nunmal keine und ich hör' jetzt schon meine spöttische Mutter. Ich habe aber ein extrem schlechtes Gewissen, wenn ich es ihr nicht sage. Auch wenn sie mir nicht glaubt, soll sie das doch zumindest im Hinterkopf haben. Auch wenn ich meine Mutter ja kenne, im Endeffekt wird das 0 bringen. Selbst wenn sie irgendwann einen Anlass dazu hätte selbst in diese Richtung zu denken, würde sich sich das nicht mal eingestehen.
Ich frage deshalb jetzt euch: Wenn meine Mutter sich tatsächlich wieder einen neuen Hund holt, würdet ihr meiner Mutter über meine Vermutung aufklären, obwohl es im Endeffekt nur zur Folge hat, dass ihr euch zum Affen macht und, dass es evtl einen Streit zwischen mir und meiner Mutter auslöst?

Ich bin mir so unsicher. Mein Gewissen wär' beruhigt, wenn ich's ihr sage. Bringen wird das allerdings überhaupt nichts, außer Spott und evtl Zoff.
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Meine Mutter wünscht sch einen Hund

Beitrag  Alica98 am Di 14 Mai 2013 - 18:24

Ich würde ihr deine Vermuntung erzählen, auch wenn es auf einen Streit hinausläuft, schließlich geht es um einen Hund, der sonst der leittragende ist zwinkern . Wie du schon sagtest, sie wird es vielleicht im Hinterkopf behalten, auch wenn sie es jetzt als absurd abstempelt ^^
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Sandy_96 am Di 14 Mai 2013 - 18:31

Ich würde es ihr ruhig erklären, aber immer wieder klarmachen, dass es nur eine Vermutung ist.
Sag ihr auch, dass das mit Scarlett eventuell nur sein könnte, da die Beziehung zu ihrem Freund so schlecht ist usw.
Eben so wie du es hier auch geschildert hast.

Sie wirds bestimmt abspeichern und in naher Zukunft vielleicht mal drauf achten. Einen Versuch ist es wert. dauemndrückt
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Chaimy am Di 14 Mai 2013 - 21:25

Hallo,

Eigentlich würde ich ja in so einem Fall immer sagen, wer nicht hören will muss fühlen.
Aber wenn es um einen Hund geht, dann erzähle es ihr auf jeden Fall. Es geht ja um das Wohlsein des Hundes.

Will der Freund deiner Mutter denn einen Hund?
Meisten gehen solche Menschen mit ihren eigenen Tieren liebevoller um.
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Nana am Di 14 Mai 2013 - 22:40

Chaimy schrieb:Will der Freund deiner Mutter denn einen Hund?
Keine Ahnung dontknow Ich denke eher nicht, aber was dagegen hat er wohl auch nicht.

Ich habe mich dazu entschlossen nichts zu sagen. Es wird sowieso nichts bringen.
Wenn irgendwann mal Anlass zur Sorge bestehen sollte, dann werde ich ihr das sagen. Vielleicht nimmt sie's dann ernster.
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Chaimy am Mi 15 Mai 2013 - 11:25

So fieß es auch sein mag, vielleicht war es wirklich nur, weil es DEIN Hund war.
Ich hoffe jedenfalls, dass es so ist, damit der neue Hund nicht leiden muss. Rolling Eyes
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Nana am Mi 15 Mai 2013 - 12:56

Vielleicht war's ja auch gar nicht so und das waren wirklich nur dumme Zufälle dontknow
Ich will ja niemandem sowas einfach unterstellen.
Deshalb wird's wohl auch am Schlausten sein, wenn ich zu meiner Mutter nur was sage, wenn bei mir 'n Verdacht besteht. Ich denke ernst nehmen wird sie's trotzdem nicht aber zumindest wird sie's im Hinterkopf haben. Wenn ich ihr das jetzt sagen würde, dann wär' ich 'ne Spinnerin und das Gesagte wieder vergessen.
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Emiko am Mi 7 Aug 2013 - 10:56

Hat sie denn jetzt einen?
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Nana am Mi 7 Aug 2013 - 15:03

Neee. Das wird auch noch dauern.
Aber mal schauen, seit ich nicht mehr bei meiner Mutter wohne können wir uns auch mal unterhalten. Vielleicht spreche ich es wirklich mal vorsichtig an, wenn sie mich besuchen kommt oder ich mal wieder in Lippstadt bin. Ernst nehmen wird sie's sowieso nicht, das weiß ich jetzt schon, aber dnan hab' ich was gesagt dontknow 
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  Metzo am Mi 7 Aug 2013 - 16:37

Naja, ich würde deiner Mutter dann einfach in dem Zusammenhang auch sagen, dass wenn sie einen Hund hat, sie einfach mal drauf achtenmüsste, wie der Hund auf ihren Freund reagiert.

Meiner Meinung nach haben Hunde einen Grund bestimmte Leute nicht zu mögen oder sie gar anzuknurren. Ich hätte wahrscheinlich auch etwas in der Richtung vermutet, wenn mein Hund plötzlich humpelte und ihn anknurrte.

Wenn ein anderer, neuer Hund ihn genauso behandeln würde und das ohne, dass er ein Frauchchen hat, das der Typ nicht leiden kann, dann würde ich mal defintiv davon ausgehen, dass er das Problem ist.
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

Beitrag  lealeena am Do 8 Aug 2013 - 16:26

Ich sehe das ähnlich wie Metzo. Tiere spüren, wenn Menschen ihnen nicht wohlgesonnen sind.

Selbst wenn das Humpeln ein Zufall gewesen ist, knurrt ein Hund nicht ohne Grund die Tür an, hinter dem sich jemand befindet. Falls Scarlett hinter ihm gestanden hatte und er ihr versehentlich beim umdrehen auf die Pfote getreten wäre, könnte das das Humpeln erklären. Allerdings werden Tiere auch bei Versehen ja nicht unbedingt aggressiv. Korrigiert mich, falls Ihr sowas kennt. Sowas hatten wir nie, dass uns bei einem versehentlichen Pfotentapser einer unserer Hunde angeknurrt hätte. dontknow Auch die die Schweres durch hatten nicht.

Es wäre eine Sauerrei, (sorry das ich das jetzt so schreibe) falls der Freund Deiner Mutter seine Wut auf Dich an jemand Unschuldigem auslässt - hier dem Hund.
Wenn er tierlieb wäre, würde er auf die Idee nicht kommen und so einer würde auch mit anderen Tieren nicht gut umgehen. (Sofern er Scarlett wirklich was getan hat)

Du kennst aber Deine Mutter am besten. Wenn Du sagst es bringt nichts, ist es vielleicht auch sinnlos etwas zu sagen. Ich würde es zwar machen aber ich kenne Deine Mutter ja nicht.
Die Idee von Metzo finde ich gut, ihr zu sagen, sie solle auf die Reaktion des Hundes achten, in Bezug auf ihn.

Das ist so oder so sinnvoll. Er ist ja auch da und wenn die Chemie nicht stimmt, fühlt sich der Hund evtl. unwohl. Er sollte sich ja willkommen und gut aufgehoben fühlen.
Wenn sie schonmal einen Hund hatte, wird sie wissen, dass ein Hund sich seinen Halter im besten Falle aussucht bzw. sich beide einander aussuchen.
Sie könnte ihn bei der Auswahl mitnehmen und wenn keiner was mit ihrem Freund zu tun haben will, wird sie vielleicht überlegen, woran das liegt.
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Re: Meine Mutter wünscht sich einen Hund - einmischen?

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